Leinach – die Perle „am Ende der Welt“

Die kleine Ortschaft Leinach liegt ganz idyllisch im unterfränkischen Teil des Grabfeldes am Fuße der Haßberge. Abseits aller Straßen liegt es sehr ruhig und eingekesselt von Wald und Hügeln. Die im Ortsgebiet entspringende Leinach ist ein Quellbach der Lauer.
Im Jahr 1219 wurden erstmals Güter zu “Lynahe“ genannt. Der Ortsname leitet sich aus dem althochdeutschen „Linboum“ (Spitzahorn) und “ach“ für Wasser ab. Die ersten Siedler sollen aus Böhmen eingewandert sein. 1302 wurden die „Herren von Leinach“ genannt. 1356 bestätigte Bischof Albrecht von Würzburg dem Kloster St. Burkard in der Domstadt Güter in Leinach. 1630 war Leinach ein Ganerbendorf, d.h. mehrere Adelige hatten Besitzungen in der Gemeinde. 1699 kam Leinach zum Amt Stadtlauringen, 1804 zum Amt Königshofen. Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Leinach 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Seit 1918 gehört der Ort zum Freistaat Bayern. Am 1. Juli 1971 wurde Leinach in die Gemeinde Sulzfeld eingegliedert.
1982 wird Leinach nach 1964, 1966, 1972 und 1977 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erneut schönstes Dorf im Landkreis. Auch aktuell ist Leinach in Rahmen einer Dorferneuerung wieder um seine Ansehnlichkeit bemüht.
Der Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger ist sprichwörtlich zu nehmen und zeigt sich besondern bei Festen und Feierlichkeiten. Der ganze Ort ist auf den Beinen und zeigt sich von seiner bersten Seite – besonders das alle 2 Jahre stattfindende „Pils & Pilz“-Fest sei hier erwähnt.

 

Freizeittipps:

  • Theateraufführungen
  • Rad- und Wandernetz

Feste und Veranstaltungen:

  • „Pilz & Pils“-Fest (alle 2 Jahre)
  • Pfingstfest

 

Gemeinde Sulzfeld
Dorfplatz 1
97633 Sulzfeld

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