Queienfeld

Der Ortsteil Queienfeld liegt am Südwesthang des Queienberges, ca. 16 km von Meiningen. Am Rande der Ortslage verläuft die „Bibra“. Der Ort wurde 1057 erstmals urkundlich unter dem Namen „Quiunfelt“ erwähnt. Seinen Namen erhielt Queienfeld vermutlich von den starken Quellen, welche am Fuße des Queienberges austreten und bis zur heutigen Zeit erhalten sind.
Es ist geschichtlich nachgewiesen, dass 1122 auf dem Gipfel des nördlich von Queienfeld gelegenen Queienberges eine der Jungfrau Maria geweihte Kapelle stand. Die einst berühmte und reiche Wallfahrtskapelle mit Friedhof wurde nach der Reformation noch eine Zeit lang besucht und dann abgetragen. Heute noch erinnert ein Holzkreuz an deren Existenz. Ganz in der Nähe steht heute die „Queienberghütte“, ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Gipfel des Queienberges hat man einen wunderschönen Ausblick.
Queienfeld ist auch durch seine 1558 mit dem Nachbarort geführte Fehde bekannt geworden, die wegen einiger auf der Römhilder Landwehr stehenden Birnenbäume ausgetragen wurde. Diese Auseinandersetzung ging als „Queienfelder Birnenkrieg“ in die Geschichte ein.
Im Jahr 2007 jährte sich die urkundliche Ersterwähnung zum 950. mal. Queienfeld feierte dieses Jubiläum mit einer großen Festwoche.

 

Sehenswürdigkeiten:

  • Kirche mit Wehrgraben
  • Fachwerkhäuser

Feste und Veranstaltungen:

  • Queienfelder Zigeunernacht
  • Gottesdienst an der Lutherlinde im Mai
  • Waldfest an Pfingsten (kleines Woodstock)

 

 

Gemeinde Grabfeld
Hauptstraße 28
98631 Grabfeld

>> Homepage